01.07.2019: Treffen mit MdB Dr. Bettina Hoffmann

Zu einem Gespräch in ‘kleiner Runde’ trafen wir uns mit Dr. Bettina Hoffmann (MdB) und Marcel Breidenstein, Wahlkreisbüro Bündnis´90/Die Grünen. Gemeinsam diskutierten wir über unsere künftigen Schritte und Planungen, um einen verbesserten Lärmschutz zu erreichen. Für das interessante Gespräch mit weiteren Tipps und Hilfsangeboten bedanken wir uns – weltweit – mit lärmenden Grüßen aus Holzhausen.


28.05.2019: Der Lärm in Bad Hersfeld …

… ist – genau wie bei uns – eine sehr große Belastung für die Betroffenen. Und der Kampf für einen ausreichenden Lärmscchutz eine unendliche Geschichte für uns Bürgerinitiaven …

 

 

Hessen Mobil stellte in der Hersfelder Stadthalle seine Verbesserungen zum Lärmschutz beim Ausbau der A4 Hersfeld-West mit der 4. (!) Planänderung vor. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und folgten gern der Einladung der Bürgerinitiative A4-Lärmschutz aus Bad Hersfeld.

 

Gespannt und gemeinsam mit der BI Zierenberg/Habichtswald hörten wir den Vortrag der zuständigen Mitarbeiter von Hessen Mobil – wie immer mit großem Aufgebot an fachlicher Kompetenz.  Enttäuscht stellten wir jedoch schnell fest, dass eine 4. (!) Planänderung noch immer kein ausreichendes Ergebnis für die lärmbetroffene Wohnbevölkerung enthält. Erstaunt hörten wir bekannte Aussagen … die uns Lärmschutz-Kämpfern oft ein bitteres Lächeln entlockten. Phrasen, die wir bereits mitsprechen können … in schöne Satzstellungen verpackt … die sich gut anhören … aber nicht hinterfragt werden wollen (!) … und sollen (?).

 

Viele Gespräche und Diskussionen am Rande der Veranstaltung machten auf unser Aktivbündnis Lärmschutz aufmerksam und unterstrichen unseren gemeinsamen Kampf für einen verbesserten Lärmschutz, den wir weiter mit Beharrlichkeit und fachlichen Argumenten führen und mehr denn je die politische Ebene und die Medien einbinden werden.

 


21.05.2019: Sie wollen Lärmschutz an 365 Tagen

Acht Bürgerinitiativen prangern ‘Zweiklassen-Gesellschaft’ an. Unter diesem Titel wird in der Fritzlar-Homberger Ausgabe der HNA über das letzte Treffen des Aktivbündnisses Lärmschutz berichtet. Dafür bedanken wir uns bei Dorothea Wagner mit sehr, sehr lauten Grüßen vom Holzhäuser Hahn – weltweit.

 

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10.05.2019: Treffen der Lärmschutzinitiativen

… und diesmal waren wir die Gastgeber für die aktiven Lärmschutzinitiativen, die sich bereits im Februar zu einem Aktivbündnis Lärmschutz formiert hatten. Im Gasthof ‘Zur Linde’ in Edermünde-Grifte trafen sich die jeweiligen Vertreter der acht Bürgerinitiaven bereits zum dritten Mal.

 

Der gemeinsame Kampf, ausreichenden Lärmschutz für die Wohnbevölkerung an bestehenden Autobahnen zu erreichen, ist an einem Punkt angekommen, an dem etwas passieren muss … und zwar sehr bald! Der Straßenverkehrslärm nimmt ständig durch mehr Fahrzeuge zu – leider nicht ab:

 

Was des einen sein Freud, ist des anderen Leid!

 

Das zeigte sich bei dieser Zusammenkunft wieder einmal sehr deutlich. Rege Diskussionen, die bei allen Teilnehmenden mit viel Fachwissen gespickt waren, ließen die Zusammenkunft zu einem konstruktiven und ideenreichen, wenn auch arbeitsintensiven Gespräch werden …

 

… mit Ergebnissen und Plänen und Zielen! Doch darüber schweigen wir – zunächst jedenfalls 😐

 

Zum Aktivbündnis Lärmschutz gehören die Bürgerinitiaven aus:

Bad Hersfeld (A4), Felsberg-Heßlar (A7), Guxhagen (A7), Knüllwald (A7), Schauenburg (A44),

Zierenberg/Habichtswald (A44), Edermünde-Holzhausen (A49), Marburg (B3a Stadtautobahn)


07.05.2019: Laut sein, bis es leiser wird …

… ist auch die Überschrift in der Monatszeitung Der Chatte zu unserem Flashmob zum Tag gegen Lärm in Holzhausen. Auch für die gedruckte Form des Berichts bedanken wir uns bei Redakteur Rainer Sanderweltweit –  wie immer mit Grüßen vom lärmumtosten Hahn, der endlich Ruhe braucht!

 

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30.04.2019: Klartext – weil wir es leid sind!

Am  Tag gegen Lärm fand unser öffentliches Treffen an dem Ort statt, der in Holzhausen am lautesten: Direkt an der A49! Das Motto des diesjährigen Aktionstages lautete: Alles laut oder was?

 

“Wir sind es leid!” Damit beantworteten wir das Motto für uns in Edermünde-Holzhausen!

 

Um einen verbesserten Lärmschutz für die betroffene Wohnbevölkerung hier in Holzhausen zu erreichen, blicken wir auf fast 6 Jahre zurück. In dieser Zeit haben wir viele Gespräche geführt, Tabellen und Auswertungen analysiert, Berechnungen geprüft, Vorschläge und Möglichkeiten erarbeitet und verschiedene Aktionen organisiert. So konnten und mussten wir uns ein respektables Fachwissen aneignen. Dabei haben sich riesige Mengen Akten angehäuft, die leider immer wieder gebraucht werden. Wir konnten uns durchaus über einige Erfolge freuen …

 

… im Umgang mit den Behörden stellen wir jedoch – immer wieder – fest: In der Straßenbaubehörde und im zuständigen Ministerium gibt es keine wirkliche Lernkurve die zeigen würde, dass Lärmschutz ein gleichwertiges Thema ist zur alten Priorität ‘Der Straßenverkehr muss völlig frei und ungestört fließen’! Viele und immer wiederkehrende Erfahrungen wie auch die letzten Ereignisse  zeigen:

 

Lärmschutz hat keine aktive, handelnde Lobby!

Schon gar nicht, wenn man sich nicht wehrt!

 

Was treibt uns trotzdem an, was motiviert uns?

 

Unsere Ziele, wie auch schon bei unserem Start vor fast 6 Jahren,

  • die Zukunft unseres Ortes für uns und unsere Kinder lebens- und liebenswert zu erhalten
  • den Gesundheitsschutz der Anwohner nicht untergehen zu lassen
  • aber auch den Wert unseres Eigentums an Haus und Grund nicht willkürlich und ungerecht sowie ohne Widerstand entwerten zu lassen

 

Es kann und darf nicht sein, dass der politisch gewollte Lückenschluss der A49/A5 uns abstraft!

 

Unsere Zielrichtung: KEINE Zweiklassengesellschaft sondern Gleichbehandlung

  • aktive Lärmvorsoge anstelle passiver Lärmsanierung (ein großer Unterschied aktiv vs. passiv; Lärmsanierung ist sogar 3. Klasse = Holzklasse)

 

Kurzfristig wollen und brauchen wir: Verlässliche Prognose der Verkehrszahlen nach Lückenschluss

  • Denn wir erwarten eine Verdopplung des Straßenverkehrs von bisher ca. 40.000 Kfz/Tag, nach A49-Lückenschluss zur A5, insbesondere eine extreme Zunahme des krachend lauten Schwerlastverkehrs. Alle bisher vorliegenden Zahlen basieren auf inaktuellen alten Basiswerten und inaktuellen Verkehrstrends. Diese Zahlen sollen aus unserer Sicht beruhigen und vertuschen mit der Absicht: abwarten und aussitzen.

 

Wir fordern deshalb eine AKTUELLE Studie, transparente Zahlen und Berechnungen, im Auftrag des Verkehrsministers – NICHT Hessen Mobil.

 

Von unseren gewählten politischen Volksvertretern, egal ob auf Bundes-, Landes-, Kreis- oder kommunaler Ebene, fordern wir, sich mit konkreten Eigeninitiativen um das Thema Lärmschutz zu kümmern. Wir erwarten, dass Lösungswege zum aktiven Lärmschutz der Anwohner erarbeitet und Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht werden sowie deren Umsetzung mit Nachdruck eingefordert wird  Dies werden wir künftig in allen Gesprächen artikulieren.

 

Diesbezügliche Fragen stellten wir bereits am 25.03.2019 schriftlich Herrn Staatsminister Tarek Al Wazir, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen:

 

“Gibt es und oder gab es Initiativen von Ihnen, die unerträglich hohen Werte der Lärmsanierung auf das erträgliche Maß der Grenzwerte der Lärmvorsorge abzusenken?

 

            Oder sind in naher Zukunft Initiativen mit diesem Ziel von Ihnen geplant?”

 

Eine kurze Antwort erbaten wir per eMail bis zum 20.04.2019. Am 23.04.2019 erhielten wir diese im Auftrag des Ministers Tarek Al Wazir von dem Staatssekretär des Ministeriums Jens Deutschendorf. Darin wird betont, ” … dass die Hessische Landesregierung die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der BAB49 keinesfalls als ‘2-Klassen-Lärmschutz-Gesellschaft’ betrachtet, wie dies von Ihnen unterstellt wird …” (s. unser Schreiben vom 25.03.2019)    Weiter heißt es ” … Aus den Maßnahmen der vergangenen Jahre (lärmschutzbedingte Geschwindigkeitsbeschränkung, Einbau eines lärmmindernden Fahrbahnbelags), aber auch aus dem offenen Dialog mit meinem Ministerium lässt sich erkennen, dass die Lärmschutzinteressen der betroffenen Wohnbevölkerung von der Hessischen Landesregierung sehr ernst genommen werden.”

 

Wir sind erstaunt, wie ernst (!) wir mit unserem Lärmschutzanliegen genommen werden: Ein Beispiel für bürgerunfreundliche Entscheidungen seitens der Behörden sind die Aufhebungen der oben erwähnten lärmschutzbedingten Geschwindigkeitsbeschränkungen im Bereich Edermünde-Holzhausen:

 

In Fahrtrichtung Süd (von Kassel Richtung Fritzlar) mit Datum vom 18. April 2019: Von Kreuz Kassel-Mitte  12 Kilometer bis Abfahrt Baunatal Süd (Hertingshausen) mit ‘Tempo 100’. Dann für insgesamt ca. 1300 Meter Aufhebung der ‘Tempo-100-Beschränkung’, innerhalb von ca. 800 m Ein- und Ausfahrten Aral, nach weiteren ca. 200 m Ausfahrt Edermünde, dann wieder ‘Tempo 100’ bis zur Abfahrt Felsberg, dazwischen die Auffahrt Edermünde auf die A49.

 

In Fahrtrichtung Nord (von Fritzlar Richtung Kassel) in 2018: ‘Tempo 100’ von der Abfahrt bis nach der Auffahrt Edermünde, direkt im Dreieck zur Auffahrt Edermünde Aufhebung der ‘Tempo-100-Beschränkung’, nach ca. 500 m die Ein- und Ausfahrten Aral für ca. 800 m, kurz vor der Abfahrt Baunatal Süd (Hertingshausen) wieder ‘Tempo 100’.

 

Wer versteht das mit gesundem Menschenverstand?

Das kann man wirklich nicht verstehen! Die Denke von Hessen Mobil kennen wir. Jedoch sind wir uns sicher nach allen Erfahrungen der letzten Jahre, das diese letzte Änderung auch im Ministerium abgesegnet wurde.

Alte Denke – nicht an die betroffenen Menschen, nicht geprägt von Verantwortung oder Engagement für die Anlieger. Nur Schema-F-Ausführung und altbackene Auslegung von quasi-Vorschriften ohne Führungsverantwortung.

 

Ist denn überhaupt Geld für Lärmschutz da? Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird!

 

Antwort 1: Wenn genügend Geld für Grün- und Wildschutzbrücken da ist, dann doch bitte auch für die Menschen! Nichts gegen Tierschutz – aber jede dieser Brücken kostet bis zu 5 Mio. Euro! Mit einem Zehntel des Budgets einer Brücke könnte man …

 

Antwort 2: Die Kosten für die geplante Einhausung der A661 zwischen Frankfurt und Offenbach sind mit ca. 200 Millionen Euro (sicherlich wird es dabei nicht bleiben) veranschlagt. Mit einem Bruchteil dieser Summe hätten wir in Holzhausen wieder ein erträgliches Leben …

 

Hier wird der ländliche Raum mal wieder zu Gunsten der Ballungsgebiete benachteiligt – entgegen der Aussagen im Koalitionsvertrag im Bund und Land Hessen! Wie bei vielen anderen Themen: Gleichheit der Steuerzahler, jedoch Ungleichheit bei der Verteilung der Steuermittel!

 

Antwort 3: Die Berliner Koalitionsvereinbarung. Daraus Auszugsweise: “… Den durch Mobilität verursachten Lärm wollen wir deutlich reduzieren. Wir werden die Bürger frühzeitiger bei Verkehrsprojekten beteiligen und eine Gesamtlärmbetrachtung einführen. Wir werden ein … Lärmkonzept erstellen. Wir wollen die ausreichende Finanzausstattung des Lärmsanierungsprogramms an Bundesfernstraßen in der Baulast des Bundes sicherstellen. Wir wollen bei deutlicher Verkehrszunahme auch an Bestandsstrecken … an Fernstraßen in Baulastträgerschaft des Bundes flexibel erhöhte Lärmschutzmaßnahmen ergreifen.”

 

Wir fordern sowohl die Hessische Landesregierung unter

Federführung des Verkehrsministers  als auch die von uns

gewählten politischen Volksvertreter auf, 

sich persönlich mit konkreten, belegbaren Initiativen nachhaltig

für unseren Schutz einzusetzen!


26.04.2019: Holzhäuser sind den Krach leid

60 Menschen setzten ein Zeichen gegen den Lärm an der A49. Das ist die Überschrift in der HNA zu unserer Aktion zum ‘Tag gegen Lärm’ am 24.04.2019. Bei Dorothea Wagner, die zum Lärmschutz auch einen Kommentar mit Unmut ist gerechtfertigt betitelt, bedanken wir uns weltweit mit herzlichen Grüßen aus dem lauten Holzhausen …

 

 

Auf HNA.de (verlinkt) ist zu lesen:

 

Noch mehr Belastung durch Lückenschluss zur A5:

Holzhäuser protestierten gegen Lärm auf der A49

Am Tag gegen den Lärm kamen etwa 60 Menschen in Holzhausen zusammen, um ihren Unmut kundzutun. Sie sind den Krach leid und reden Klartext.

 

 

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25.04.2019: Laut sein, bis es leiser wird…

Unter diesem treffenden Titel berichtet nh24.de über unseren Flashmob zum Tag gegen Lärm in Holzhausen (verlinkt). Für den Artikel mit den vielen Fotos bedanken wir uns bei Redakteur Rainer Sander – weltweit –  mit lärmenden Grüßen, die hoffentlich sehr bald leise werden …


24.04.2019: Unser Flashmob in der Hessenschau

Ein erster Beitrag zu unserem Protest gegen den Lärm unserer A49 wurde in der Hessenschau um 19:30 h, bereits 1 Stunde nach Aufnahme, gesendet. Der Bericht (verlinkt) ist ab der 10 Sendeminute unter dem Titel unseres Mottos ‘Wir sind es leid!’ zu sehen. Bei dem Aufnahmeteam bedanken wir uns, wie schon so oft, mit herzlichen Grüßen vom noch immer lärmumtosten Hahn – weltweit natürlich!


24.04.2019: Wir sind es leid!

Mit einem Flashmob beantworteten heute am

 

Tag gegen Lärm

 

Lärmbetroffene, Interessierte und Unterstützer das diesjährige Motto Alles laut oder was?

 

Wir sind es leid! … den Autobahn ertragen zu müssen … ohne ausreichenden Lärmschutz für die Anwohner. Wir sind es leid! … keinen Anspruch auf angemessenen Lärmschutz zu haben, weil wir an einer Bestandstrecke leben. Wir sind es leid! … nicht die gleiche Lärmvorsorge genießen zu dürfen, wie an Neubaustrecken.

 

Die Ungleichbehandlung … sind wir leid!

 

Unser öffentliches Treffen fand genau an dem Ort statt, der in Holzhausen am lautesten istdirekt an der Autobahn. Der Protest der Teilnehmenden zeigt uns: Wir alle sind es leid! Danke für die Motivation – denn es gibt weiterhin viel zu tun, um einen verbesserten Lärmschutz für Holzhausen zu erreichen.


23.04.2019: Antwort von Staatsminister Tarek Al Wazir

Zu unserem Schreiben vom 25.03.2019 an Herrn Staatsminister Tarek Al Wazir, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen,  erhielten wir am 23.04.2019 – pünktlich zum Tag gegen Lärm am 24.04.2019  eine Antwort – diese im Auftrag des Ministers Herrn Tarek Al Wazir von dem Staatssekretär des Ministeriums Jens Deutschendorf. Dafür ein weltweiter Dank aus dem lärmgeplagten Edermünde-Holzhausen mit erstaunten Grüßen

 

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13.04.2019: Kein Tempo 100 mehr bei Edermünde

Diese Randnotiz in der HNA sorgte bei uns Holzhäusern für den Schock am Morgen … wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachrichtalle Anwohner waren sofort hellwach … Das gibt es doch gar nicht! Doch – hier bei uns vor den Haustüren … wie lange müssen wir das noch ertragen?

 

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12.04.2019: Hessen Mobil zur Aufhebung Tempo 100

Von Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement Bad Arolsen, wurden wir schriftlich über die Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung von 100 km/h auf der A 49 zwischen der AS Baunatal-Süd und der AS Edermünde-Holzhausen in Fahrtrichtung Süd informiert. In diesem Schreiben wird Bezug auf ein Schreiben vom 13.04.2018 von Herrn Staatsminister Tarek Al-Wazir genommen. Darin wird begründet, warum die ursprünglich angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkung aus Lärmschutzgründen auf der A49 zwischen den Anschlussstellen Edermünde und Baunatal-Süd aufzuheben war und eine erneute Anordnung aus Lärmschutzgründen nicht möglich ist.

 

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04.04.2019: Schreiben an HessenMobil-Präsident Gerd Riegelhuth

In den letzten Wochen versuchten wir auf kurzem Wege bei Ansprechpartnern von Hessen Mobil Nordhessen einige belastbare Zahlen, Daten, Fakten auf der Arbeitsebene nachzufragen. Nach erfolglosen Versuchen haben wir den neuen Präsidenten der Behörde für Straßen- und Verkehrsmanagement in Wiesbaden angeschrieben. Folgend das Schreiben zu den Themen Lärmschutz und Budgets in Auszügen:

 

Sehr geehrter Herr Präsident Riegelhuth, zunächst gratulieren wir Ihnen zum neuen Amt mit neuen Aufgaben als Präsident von Hessen Mobil. Ihnen wünschen wir ein erfolgreiches Wirken – auch im Sinne der von den Maßnahmen Ihres Hauses betroffenen Bürgern.

 

Heute wenden wir uns direkt an Sie, weil wir unsere Anliegen mit Ihrer ersten Ansprechstelle in Bad Arolsen leider nicht so kommunizieren konnten, wie wir es uns als bürgerfreundlich und zeitgemäß gewünscht hätten.

 

Kurz zusammengefasst:  Wir sind es gewohnt, und haben auch diese Erwartungshaltung, dass im Umgang mit Behörden die Ansprechpartner sich bemühen, bürgerfreundlich, schnell, kompetent und auf kurzem Wege kommunizieren. Dies ist uns mit dem Regionalbüro in Bad Arolsen leider nicht gelungen.

 

Unser Versuch, eine geplante schriftliche Anfrage per Telefonat so zu qualifizieren, dass wir es in der Terminologie Ihres Hauses formulieren können, somit unnötige Rückfragen, Missverständnisse und Zeitaufwand zu vermeiden, um Ihrem Haus eine schnelle und kompetente Beantwortung zu ermöglichen, war nicht erfolgreich. Obwohl mehrfach vorgebracht, dies doch bitte per direktem Telefonat mit der dortigen Regionalbeauftragten zu erörtern und erst danach unser Anliegen in Schriftform zu bringen, wurde leider nicht aufgenommen. Aus unserer Bürgersicht ist dies weder zielführend noch effektiv. Bedauerlich wenn man feststellt, dass genannte regionale ANSPRECHpartner darauf bestehen, dass man erst mal einen Schriftverkehr benötigt. Hier stellt sich schon die ironische Frage, ob dann die Arbeitsdefinition aus der Homepage von Hessen Mobil nicht vielleicht in ANSCHREIBpartner für Empfang und Weitergabe von Text umbenannt werden sollte.

 

Nun unser Anliegen kurz und bündig in unseren Begrifflichkeiten: Wir möchten informiert werden über die Budgets für die Jahre 2018 und geplant für 2019, die in Bau und Unterhaltung der Autobahnen in Hessen investiert wurden. Wir wissen, dass diese Mittel mit dem üblichen Procedere zwar vom Bund finanziert wurden, aber die konkreten Maßnahmen und realen Ausgaben in Ihrem Haus verantwortet werden. Die erfolgte (2018) oder geplante (2019) Mittelsituation bitte jeweils unterteilt in

 

Investition Neubau von BAB, darin enthaltene Mittel für Lärmschutz (aus Lärmvorsorge) 

Investition Unterhaltung, Instandsetzung, darin enthaltene Mittel für Lärmschutz (Lärmsanierung)

 

Sehr geehrter Herr Präsident Riegelhuth: Da wir nach wie vor befürchten, mit der obigen Darstellung nicht die richtige Terminologie aus Sicht Ihres Hauses genau getroffen zu haben, können Sie uns gern einen Ansprechpartner zur telefonischen Qualifizierung unserer Anfrage nennen. Für eine baldige Antwort bedanken wir uns mit Grüßen aus dem lärmgeplagten Edermünde-Holzhausen.


25.03.2019: Fragen an Staatsminister Tarek Al Wazir

Unsere Vorbereitungen zum Tag gegen Lärm am 24.04.2019 laufen! Ein wichtiger Baustein dazu ist die Beantwortung einiger Fragen, die wir in einem Schreiben (Auszug s.u.) Herrn Staatsminister Tarek Al Wazir, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, stellten. Mit Grüßen aus dem lärmgeplagten Edermünde-Holzhausen bedanken wir uns schon jetzt weltweit für eine baldige Antwort!

Sehr geehrter Herr Staatsminister Al-Wazir, die Krach- und Lärm-Situation im Autobahn-geteilten Ortsteil Holzhausen ist Ihnen aus der Historie der letzten Jahre sicherlich hinlänglich präsent.

 

Am 24. April 2019 findet der 22. Tag gegen Lärm statt – diesjähriges Motto “Alles laut oder was?”  Gerade das Motto erinnert uns an Ereignisse der letzten Jahre und Handlung unter der Federführung von Hessen Mobil (z.B. Aufhebung des Tempolimits), für die Sie sich im Namen der Behörde immer wieder entschuldigten. Und es bringt uns erneut erschreckend zu Bewusstsein, wie unser Ort und alle dort lebenden Menschen nach Lückenschluss der A49 zur A5 auf der untersten Stufe einer 2-Klassen-Lärmschutz-Gesellschaft abgestraft wird.

 

Nun kurz unsere Frage an Sie als langjähriger ‘grüner Verkehrsminister’, zu dessen Aufgaben auch das Thema Lärmschutz gehört:

  • Gibt es und oder gab es Initiativen von Ihnen die unerträglich hohen Grenzwerte der Lärmsanierung auf das erträgliche Maß der Grenzwerte der Lärmvorsorge abzusenken?
  • Oder sind in naher Zukunft Initiativen mit diesem Ziel von Ihnen geplant?

In Anbetracht der klaren Einfachheit der obigen Fragen bitten wir um jeweils ein kurzes Statement per Mail bis zum 20. April 2019.


30.01.2019: Etwas weniger Lärm

Bürgerinitiative gegen Lärm – aber für die Autobahn. Unter dieser Überschrift fasst nh24.de unsere bisherigen Aktivitäten und Forderungen unserer Bemühungen um einen verbesserten Lärmschutz zusammen. Einen kurzen geschichtlichen Überblick über unsere A49 enthält dieser Bericht von Redakteur Rainer Sander, bei dem wir uns weltweit bedanken, ebenfalls!

 

Der Artikel wird auch in der Zeitung Der Chatte  Ausgabe 01/Februar 2019 veröffentlich.

 


16.12.2018: Rückblick nach vorn …

Schon wieder ein Jahr zu Ende! Und noch immer ist es laut in unserem Dörfchen Holzhausen … Einiges konnte erfolgreich abgeschlossen werden, vieles ist noch unerledigt und fordert weiter unser Engagement. Aus dieser Perspektive blicken wir folgend auf unser IgL-Jahr zurück – und damit auch nach vorn:

 

Januar: Erneut gaben wir eine Stellungnahme für die Aufstellung eines Lärmaktionsplanes des Regierungspräsidenten ab. Darin wiesen wir auf die nach wie vor bekannten und unerträglichen Lärmquellen hin und machten gleichzeitig, wie bereits in den Jahren zuvor, qualifizierte Vorschläge für eine Verbesserung des Lärmschutzes zum Wohle der Anwohner. Unser Fazit nach einigen Jahren Erfahrung: Man versteht unser Bedürfnis nach einer Lärmreduzierung dort gut, kann aber an den bestehenden Regelungen, die einen verbesserten Lärmschutz unterbinden, nichts ändern! Somit stellen wir uns erneut die Frage, ob ein solcher Verfahrensaufwand ohne Chance, etwas für die Betroffenen zu erreichen, gerechtfertigt ist?

 

Hessen Mobil entfernte die Schilder Tempolimit ‘100 km/h’ in Nordrichtung der A49 ohne jeden Grund. Wir intervenierten auf allen Kanälen, schalteten Presse, Fernsehen und Rundfunk ein, aber – Hessen Mobil behauptete stoisch in der bekannten und immer noch ignoranten Ahnungslosigkeit, dass alles rechtmäßig sei. Erst am 13. April schrieb Staatsminister Tarek Al-Wazir: “Die Demontage der Beschilderung … auf einem Teilstück der A49 … ist auf ein Büroversehen bei Hessen Mobil zurückzuführen. Ich bitte dies zu entschuldigen.”

 

Ja Herr Minister, wir nehmen die Entschuldigung an. Auch weil wir sicher wissen,

dass diese Behörde mit der Zuständigkeit Lärmschutz für die betroffenen Menschen

seit Jahren überfordert ist und es dauert, bis hier eine Lernkurve mal in die richtige Richtung geht.

 

März bis Mai: Die Brücke der A49 innerorts über die Landesstraße ist bei jeder LKW-Überfahrung so laut, dass die Presse von Kanonenschlägen spricht. Die direkten Anlieger werden mit ihren Anliegen, dass hier die unmittelbare Gesundheit der dort wohnenden Menschen massiv geschädigt wird, wochenlang nicht ernst genommen. Erst eine gut ‘orchestrierte’ gemeinsame Aktion mit uns IgL’lern mit erneuter Berichterstattung in Presse, Fernsehen und Rundfunk führte dann endlich dazu, dass die temporäre Beseitigung der Lärmquelle erfolgte.

 

Was bleibt: Die Brücke ist weiterhin marode, immer noch zu laut und wird in den nächsten Jahren ständig auf Stabilität geprüft. Demnächst vielleicht sogar statisch per Behelfslösung gestützt und verschlingt als Provisorium vermutlich auf viele Jahre Geld- und Personalressourcen, die besser in aktivem wirklichen Lärmschutz investiert werden könnten und sollten!

 

Herbst: Der A49-Abschnitt von Hertingshausen bis zur Abfahrt Edermünde erhielt eine neue lärmärmere Deckschicht – Ergebnis vieler Verhandlungen mit Start in 2015: Dicke Bretter bohren …

 

Weiter führten wir viele Gespräche, werteten endlos lange Berechnungen und Listen aus und bereiteten weitere Aktivitäten und Planungen im Hintergrund vor. Darüber allerdings schweigen wir – vorerst – an dieser Stelle.

 

Unser Danke an Interessenten, Aktive, Unterstützer und Berichterstatter kommt von Herzen. Wir brauchen Ihre Hilfe und Verständnis weiter auch in 2019: Egal ob als Engagement der Bürger, den Rat unserer Unterstützer aus der Politik, die faire und fachkundige Berichterstattung in allen Medien. Wir vom Kernteam der IgL wünschen Ihnen allen frohe und besinnliche Festtage und einen guten Rutsch in ein für Sie und Ihre Angehörigen gutes, gesundes Jahr 2019.


13.12.2018: stern-Ausgabe Nr. 51

 

… mit einer Reportage von stern-Reporter Rolf-Herbert Peters. Unter dem Titel: Der grüne Scheinriese blickt er hinter die grüne Fassade Deutschlands – mit Lärm, Luftverschmutzung und Landraub. Lange galt Deutschland als ökologisches Vorbild für die Welt. Geblieben ist davon wenig. Beim Umweltschutz fällt das Land dramatisch zurück. Eine Reise zu den schmutzigen Fakten.

 

Im Verlauf dieser Reise recherchierte Herr Peters auch in unserem lärmgeplagten Holzhausen mit der A49 zum Thema  Lärm und Lärmschutz. Dazu traf er sich mit Günther Schumann und Jörg Dittmar von der IgL im Fahrradladen Langenberg bei Bernd Schmelz, der mit seiner Familie direkt an der A49 arbeitet – und auch wohnt. Umgebungslärm: Keine 40 Meter trennen Bernd Schmelz von der A49, die immer kauter wird – eine Schallschutzwand bekommt er nicht. So lautet die Unterschrift eines Fotos von Bernd Schmelz vor der Haustür – mit Autobahn.

 

U.a. ist im Text zu lesen: … das Schlimmste, wird die A49 auch noch verlängert … Dann jagen noch mal geschätzt bis zu 80 proznt mehr Fahrzeuge über die Spuren. Genervten Anwohnern wie Schmelz hat die Landesbehörde schon ausgerichtet, dass auf eine Lärmschutzwand aber dennoch kein Anspruch besteht.

 

Und weiter: Axel Friedrich, früher Abteilungsleiter für Verkehr und Lärm im Umweltbundesamt (UBA) nennt den Umgebelungslärm die vergessene Emission. Er sagt: ‘Sie macht die Menschen krank und bringt sie um.’ Ein unglaublicher Satz. Doch tatsächlich belegen Studien seinen Befund. Dauerbeschallung kann das Gehör schädigen und Tinitus auslösen, vor allem nachts, weil dann die Ohren sehr sensibel sind. Lärmstress lässt den Blutdruck steigen und das Herz schneller schlagen, was Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen kann. Friedrich hat aufgrund von UBA-Erhebungen ausgerechnet, dass pro Jahr rund 5400 Bundesbürger dem Lärm zum Opfer fallen – mehr als Verkehrsunfällen. Dennoch schreitet niemand ein.

 

‘An den Autobahnen wohnen vor allem die Armen, die haben keine Lobby’, sagt Friedrich. Ein Tempolimit einführen? Schallschutzwände aufbauen? Das macht nur unbeliebt, und die Komunen fürchten die Kosten. Die Europäische Union hat 2002 eine Umgebungslärmrichtlinie herausgegeben. Sie forderte schädliche Auswirkungen, einschließlich Belästigung, durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeuegen oder sie zu mindern. Das Ergebnis: Inzwischen gibt es bundesweit zwar Lärmkarten, auf denen man nachlesen kann, wie laut es vor der eigenen Haustür ist, aber es existieren noch immer keine Grenzwerte, die Behörden zu Gegenmaßnahmen zwingen könnten.

 

Vielen Dank – weltweit – für Ihren Bericht Die Last mit dem Lärm, Herr Peters. Gern stehen wir Ihnen für weitere klärende Fragen zu diesem sehr komplexen Thema jederzeit zur Verfügung. Herzliche Grüße vom  ‘lärmumtosten Hahn’ …


06.09.2018: Zu einem Fachgespräch …

 

… mit dem Arbeitstitel Mär vom grünen Deutschland besuchte uns stern-Reporter Rolf-Herbert Peters in Holzhausen zum Thema Lärm und Lärmschutz mit besonderer Perspektive auf die Lage hier an der A49

 

 

Über die verschiedenen Themen informierten Bernd Schmelz (links) und Günther Schumann (Mitte). Rolf-Herbert Peters (rechts) stellte sich im Anschluss gern für ein Foto zur Verfügung, welches Jörg Dittmar, der ebenfalls an dem Gespräch teilnahm, ‘schoss’ …

 

Herr Peters, für weitere klärende Fragen zu diesem sehr komplexen Thema, stehen wir Ihnen jederzeit sehr gern zur Verfügung. Inzwischen bedanken wir uns – weltweit – für Ihren Besuch mit herzlichen Grüßen vom  ‘lärmumtosten Hahn’ …


24.04.2018: Marode A49-Brücke im HR-Fernsehen

Unter dem Titel Brückenlärm tötet den letzten Nerv wurde heute in der Sendung Maintower über die marode Autobahnbrücke hier in Holzhausen berichtet. Das Team des Hessischen Rundfunks sprach gestern mit den unmittelbaren Anwohnern über die zusätzliche Lärmbelastung durch die defekte Übergangskonstruktion der Brücke. Am Ende des Berichts heißt es “(…) Auf unsere Anfrage bekommen wir kein Interview aber eine schriftliche Stellungnahme.” Und weiter:

“(…) Hessenmobil ist sich der Situation für die Anwohner bewusst und hat sich regelmäßig sehr intesiv um eine rasche Reparatur bemüht. Inzwischen hat die beauftragte Fachfirma den Baubeginn für den 22. Mai 2018 zugesagt!”

Die direkten Anwohner und alle Lärmbetroffenen in Holzhausen freuen sich über diese Zusage!


24.04.2018: Streiche an der A49 …

… ist der Titel eines Leserbriefs in der HNA zum Thema: Hin und Her beim Tempolimit!

 

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20.04.2018: Die marode Brücke in Holzhausen …

… sorgt zusätzlich zum unerträglichen Autobahnlärm für schlaflose Nächte für die unmittelbaren Anwohner der A49. Hierüber wird in der HNA ausführlich unter dem Titel Es donnert jede Sekunde (auch online – verlinkt) berichtet.

 

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15.04.2018: Still und leise …

… so wie sie verschwanden, sind sie wieder da: Die Tempo-100-Schilder entlang des Krachasphalts der A49 bei uns in Holzhausen in Fahrtrichtung Nord – nach fast zwei Monaten noch mehr Lärm für die Anwohner. Schneller ging nicht!?

 

Bereits am Montag, den 09.04.2018, um 8:30 Uhr, informierte uns darüber ein netter Autobahnfahrer, der unseren Kampf gegen den Autobahnlärm kennt und unterstützt. Auf den ersten Blick eine freudige Überraschung für uns. Auf den zweiten Blick stellten wir fest, das hier wieder einmal Geld und Zeit für unlogische Anweisungen oder Anordnungen ‘verbraten’ wurden.

 

Das jetzige Tempolimit gilt nur für ein kurzes Streckenstück mit dem Krachasphalt: Von kurz vor der Auffahrt aus Richtung Felsberg bis zur Anschlussstelle Edermünde-Holzhausen. Dann heißt es wieder drauf aufs Gas, denn ab hier wurde bereits ein lärmmindernder Fahrbahnbelag Ende 2017 verbaut!  Schnell an der Ab-/ Auffahrt Edermünde vorbei, noch schneller vorbei an der Araltankstelle (natürlich mit Ab-/Auffahrt), bis zur Ab-/Auffahrt Baunatal Süd um dann sehr heftig das Bremspredal zu benutzen, denn ab jetzt gilt wieder ein Tempolimit von 100 km/h bis die A49 auf die A 7 trifft.

 

Wer soll diese Logik verstehen? Ein kleines Stück Tempomit und dann ca. 1500 m freie Fahrt? Um ein Versehen zu korrigieren braucht es fast zwei Monate?

 

Eben still und heimlich bleiben – wie es die  Art dieser Behörde ist. Der Informationsfluss von Wiesbaden nach Kassel und umgekehrt scheint viele Fakten und Bestimmungen, Aussagen und Regelungen einfach zu verschlucken! Die Anwohner spielen ohnehin keine Rolle. Veränderte Lärmsituationen und Verkehrsaufkommen auch nicht. Still und heimlich kann man sich gut hinter Vorschriften und Bestimmungen verstecken!

 

Lediglich der Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zeigt die angenehme Menschlichkeit und Größe, sich für die Inkompetenz der Behörde zu entschuldigen und sie nicht zu verschleiern. Allerdings ohne den alten Zustand wieder herzustellen: Denn was nutzt ein Fahrbahnbelag, der den Lärm um -2 dB verringert, wenn es durch das aufgehobene Tempolimit um über +2 dB lauter wird?

 

Und wir heißen die Tempo-100-Schilder wieder willkommen, bis … still und leise wieder .. naja, warten wir es ab …. Unser Kampf für mehr Lärmschutz für die Anwohner ist und wird nicht still und leise und schon gar nicht heimlich sein! Davon ist der IgL-Schreiberling überzeugt.

 


HNA Fritzlar-Homberger Allgemeine – 14.04.2018

Frau Ulrike Lange-Michael griff sehr schnell unser Lärmschutzthema auf und berichtet bereits am folgenden Tag der Presseinformation aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung unter der Überschrift Tempo-100-Schilder erneut auf der A49 in der HNA. Dafür vielen Dank – weltweit – aus Holzhausen!

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13.04.2018: Nachrichten bei Hit Radio FFH

Nach der Presseinformation von heute aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung berichtet sofort Hit Radio FFH unter dem Titel A49 bei Edermünde – Jetzt gilt wieder Tempo 100, wo folgende Nachricht von Hit Radio FFH veröffentlicht wurde:

 

Auf Teilen der A49 bei Edermünde gilt wieder Tempo 100. Das hat das Verkehrsministerium heute mitgeteilt. Anfang des Jahres hatte die Aufhebung eben dieser Tempobegrenzung in Richtung Norden für Unmut bei den Anwohnern dort gesorgt.

 

Geschwindigkeitsbeschränkung war befristet. Grund für die Aufhebung der Anordnung war die Erneuerung der Fahrbahn auf der A 49 zwischen der Anschlussstelle Edermünde und der Anschlussstelle Baunatal-Süd. Die Geschwindigkeitsbeschränkung aus Lärmschutzgründen auf Tempo 100 war bis zum Einbau des lärmmindernden Fahrbahnbelags befristet. Hintergrund: Durch den neuen Belag sollte die Lärmbelastung grundsätzlich sinken.

 

Aufhebung in dem Breich sei ein Versehen. Daher war Hessen Mobil aus Rechtsgründen dazu gezwungen, die Anordnung in dem von der Fahrbahnsanierung betroffenen Bereich aufzuheben, so das Verkehrsministerium. “Bedauerlicherweise wurde durch ein Versehen von Hessen Mobil die Beschilderung auch auf dem Teilstück der A 49 zwischen der Anschlussstelle Felsberg und der Anschlussstelle Edermünde in nördlicher Fahrtrichtung entfernt, welches nicht von der lärmmindernden Fahrbahnsanierung profitierte”, heißt es in der Mitteilung.

 

Verkehrsminister Al-Wazir entschuldigt sich fü das Versehen. Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir: „Nach Bekanntwerden dieses Fehlers habe ich Hessen Mobil umgehend angewiesen, die Beschilderung zwischen der Anschlussstelle Felsberg und der Anschlussstelle Edermünde wieder anzubringen. Hessen Mobil hat die Anweisung bereits vollzogen. Bei den Anwohnerinnen und Anwohnern entschuldige ich mich für das Versehen von Hessen Mobil. Ab sofort gilt an dieser Stelle wieder Tempo 100 aus Lärmschutzgründen.

 

Für die schnelle Veröffentlichung dieser Nachricht bedanken wir uns bei Marcel Ruge, Leiter FFH-Studio Nordhessen, und der Reporterin Madleen Khazim – weltweit – aus dem lärmgenervten Holzhausen.


13.04.2018: Presseinformation aus dem Ministerium

Überraschung am Freitag: Um die Mittagszeit erhielten wir eine Presseinformation des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung mit folgendem Inhalt:

 

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13.04.2018: Antwort von Minister Tarek Al-Wazir

Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir antwortet mit einer Stellungnahme auf die Aufhebung des Tempolimits:

 

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07.03.2018: Edermünder Gemeindevertreter …

… beschließen einstimmig eine Resolution an Hessen Mobil, in der sie eine erneute Geschwindigsbegrenzung an der A49 fordern. Hierüber wird in der HNA unter dem Titel Einsatz für den Lärmschutz berichtet.

 

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02.03.2018: Hessenschau und unser Lärm

Es ist 10:00 h und ein unerwarteter Anruf vom Hessischen Rundfunk veränderte den Tag: Die zuständige Redakteurin kündigte sich mit einem kompl. Aufnahmeteam zur Berichterstattung über unsere derzeitige Lärmsituation in der Hessenschau an.

 

Bereits um 12:00 h traf das HR-Filmteam ein – es folgten zwei Stunden ‘Action’ vor Ort bei reichlich Kälte und mit lärmbetroffenen Anwohnern und uns IgL’lern. Das Ergebnis: Vier Kurzbeiträge in der Hessenschau kompakt und dann natürlich in der Hessenschau um 19:30 h. Für die informative Berichterstattung bedanken wir uns bei Simone Scharnke und ihrem Aufnahmeteam – weltweit – mit Grüßen vom Holzhäuser Hahn, der wieder mehr Lärm ertragen muss …


01.03.2018: HR4 und die A49 am Hahn

… die Ereignisse überschlagen sich … Vor unserem öffentlichen Treffen konnten wir Rainer Janke, Redakteur von HR4, in unseren Reihen zu einem Interview begrüßen. Uns IgL’lern und auch direkten Anwohnern stellte er viele Fragen zu der jetzt wieder unerträglichen Lärmsituation hier in Holzhausen. Rainer Janke plant verschiedene Berichte mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den Nachrichten von HR4. Bereits am Freitag, den 02.03.2018, wurde zu verschiedenen Zeiten über unseren Lärm berichtet. Bei Rainer Janke bedanken wir uns – weltweit – mit herzlichen Grüßen vom lärmumtosten Hahn für das Interesse und das Versprechen, unseren Lärmschutzkampf zu verfolgen …

 

 


28.02.2018: Interview mit Hit-Radio FFH

Zu den Maßnahmen von Hessen Mobil zu der hörbar verschlechterten Lärmsituation hier in Holzhausen trafen wir uns heute zu einem Interview mit Marcel Ruge, Leiter des Studios Nordhessen von Hit-Radio FFH,  und berichteten vor Ort über unseren Lärm der A49.

 

Zu einer objektiven Berichterstattung waren ebenfalls als unmittelbare A49-Anlieger und -Betroffene Klaus Degenhardt, Susanne Degenhardt sowie Luise und Günther Siebert anwesend und erzählten von ihrem Alltag im Lärm der A49.

 

Am 06.03.2017 wurden über den Tag verteilt kleinere Auszüge der Aufnahmen in den Nordhessen-News gesendet. Auf der Internetseite des Senders ist unter der Überschrift Anwohner von Lärm genervt über die Aufhebung des Tempolimits auf der A49 zu lesen und Aussage-Sequenzen von lärmbetroffenen Anwohnern auch zu hören. Bei Marcel Ruge bedanken wir uns – weltweit – mit lärmenden Grüßen vom Hahn.


28.02.2018: Der Mensch bleibt auf der Strecke …

… ist der Titel eines Leserbriefs in der HNA zum Thema: Fehlender Lärmschutz an Autobahnen!

 

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HNA Fritzlar-Homberger Allgemeine – 28.02.2018

Unsere Einladung zu unserem Treffen am 01.03.2018 veröffenlicht Heinz Rohde  in der HNA unter der Überschrift Lärmschutz weiter auf der Tagesordnung.  Dafür vielen Dank – weltweit – aus dem vom Lärm genervten Holzhausen!

 

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HNA Kassel Süd (Baunatal) – 21.02.2018:

Mit der Überschrift Die Schilder sind weg wird auch in der Ausgabe Kassel-Süd/Baunatal über unsere derzeitigen Herausforderungen berichtet. Ein weltweiter Dank, Frau Ulrike Lange-Michael, schließlich gibt es viele Anlieger entlang der A49, die den Verkehrslärm ertragen müssen – so wie wir …

 

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HNA Fritzlar-Homberger Allgemeine – 20.02.2018:

Über unsere derzeitigen Herausforderungen berichtet Frau Ulrike Lange-Michael in der HNA unter der Überschrift  A 49: Tempo-100-Schilder sind weg. Dafür vielen Dank – weltweit – aus dem vom Lärm genervten Holzhausen!

 

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